Funktionsbereichs Innere Medizin eingeweiht – Tag der offenen Tür für Interessierte

Das Städtische Krankenhaus hat den Funktionsbereich der Inneren Medizin und damit das „Herzstück“ der Klinik nach 30 Jahren im Sinne einer Patientenversorgung auf medizinisch höchstem Niveau modernisiert. Die Umbauarbeiten haben ca. ein Jahr in Anspruch genommen. In zeitgemäßen Räumlichkeiten und mit moderner Ausstattung werden hier kardiologische und gastroenterologische Untersuchungen ausgeführt. Dies schließt auch kleinere operative Eingriffe mit ein. Die Finanzierung des 6 Millionen Euro Projektes, erfolgte mit rund 3,5 Millionen Fördermitteln aus dem Impuls-Programm der Landesregierung und 3 Millionen aus Eigenmitteln.

Im Rahmen der offiziellen Einweihungsfeiert mit Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer und Staatssekretär Dr. Matthias Badenhop dankte Geschäftsführer Dr. Roland Ventzke in seinem Grußwort allen beteiligten Mitarbeitern, insbesondere Matthias Seidler, für „hervorragende Arbeit“ und erklärte, „die Modernisierung sei nach 30 Jahren überfällig gewesen“. Er betonte, die Bedeutung des Funktionsbereiches bei der internistischen Versorgung der Kieler Bevölkerung und erklärte „der Rettungsdienst bringt uns jährlich rund 9500, dem UKSH 6500 internistische Notfälle.“

Prof. Dr. Jörg Strotmann erläuterte in seinem Redebeitrag die historische Entwicklung der Kardiologie als “Herzstück“ der Patientenversorgung in der Inneren Medizin. Dies ergänzte PD Dr. Sebastian Ullrich für das gastroenterologische Untersuchungsspektrum und betonte, dass der Patient im historischen Zeitablauf eine immer bedeutendere Rolle eingenommen habe. Während der Patient noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts viel Leid bei Untersuchungen erdulden musste, wäre es heute wichtig, dass die Untersuchungen für den Patienten so komfortabel wie möglich ablaufen würden. „Der neue Funktionsbereich entspricht allen Kriterien der S2k-Leitlinie“, erklärte Ullrich.

„Das Städtische Krankenhaus“, so der Oberbürgermeister, „steht seit über 150 Jahren für hervorragende medizinische und pflegerische Qualität. Der erstklassige Ruf der Klinik reicht weit über die Grenzen Kiels hinaus. Der neue internistische Funktionsbereich zeigt, dass hier Patientenversorgung auf höchstem medizinischen Niveau stattfindet.“

Gesundheitsstaatssekretär Dr. Matthias Badenhop hob die Bedeutung des SKK als regionalem Schwerpunktversorger und wichtiger Arbeitgeber in Stadt und Region hervor und sagte: „Der neue Funktionsbereich Innere Medizin ist ein zentraler Baustein, mit dem das SKK für die Zukunft gemacht wird. Die hier verbauten 3,5 Mio. Fördermittel sind gut investiert.“ Weiter erklärte der Staatssekretär, das Land werde in der neuen Legislaturperiode zusätzlich 50 Mio. € bereitstellen, um Sanierungsstaus abzubauen und die Krankenhäuser zukunftsfest zu machen.

Zwischen 15 und 17 Uhr öffneten sich die Pforten für alle Interessierten aus Kiel und Umgebung. Sie hatten ebenfalls Gelegenheit die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen. Die Mitarbeiter der 1. und 3. Medizinischen Klinik erläuterten Untersuchungsverfahren und standen für Informationen zur Verfügung.

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Patienteninfoveranstaltung „Gutartige Vergrößerung der Prostata – Wasserdampfablation als schonendes Operationsverfahren“ am 26. November

Von 100 Männern über 60 Jahren sind in Deutschland ca. 70 bis 80 von einer gutartigen Vergrößerung der Prostata betroffen. Sie kann zum Zusammendrücken der Harnröhre führen, was den Harnfluss verringern kann. Harnwegssymptome wie häufiges Wasserlassen, Harndrang, unregelmäßiger Harnstrahl, schmerzhafte Blasenentleerung und nächtliches Wasserlassen können durch die Prostatavergrößerung verursacht werden. Der nächste Patienteninfoabend am 26. November, 18 bis 19 Uhr, im SKK Bildungszentrum, Hasseldieksdammer Weg 30, beschäftigt sich nochmal mit dieser Thematik.PD Dr. Christof van der Horst, leitender Arzt der Klinik für Urologie, informiert darüber, wann eine gutartige Prostatavergrößerung behandelt werden muss und welche verschiedenen Operationsverfahren es gibt. Dabei geht es vor allem um die schonende Wasserdampfablation als minimalinvasive Behandlungsalternative. Thematisiert wird, welche Risiken und Nebenwirkungen Operationen der Prostata haben und was jeder einzelne selber für die Gesundheit seiner Prostata tun kann. Selbstverständlich können individuelle Fragen gestellt werden, auch nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch.Alle Interessierten sind zu dieser kostenlosen Infoveranstaltung herzlich eingeladen. Für die Teilnahme bitten wir um vorherige Anmeldung unter anmeldung@krankenhaus-kiel.de   Patienteninfoveranstaltung „Gutartige Vergrößerung der Prostata – Wasserdampfablation als schonendes Operationsverfahren“ am 26. November, 18.00 Uhr, Bildungszentrum, Hasseldieksdammer Weg 30.

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Neuer kostenloser Kurs zur Pflege von Angehörigen mit Demenz startet am 20. November

Das Städtische Krankenhaus Kiel bietet pflegenden Angehörigen regelmäßig kostenlose Kurse für die Pflege von Angehörigen mit Demenz an. Die Demenzkurse sind eine wichtige Hilfe bei der Angehörigenversorgung im Alltag. Pflegehandlungen werden erklärt und sollen den Teilnehmern Sicherheit vermitteln. Der nächste Demenzkurs startet mit Modul 1 am 20. November, 15.15 Uhr, Treffpunkt ist der Haupteingang Chemnitzstraße 33. Anmeldungen hierfür werden ab sofort entgegengenommen. Es gibt insgesamt drei Module zu jeweils drei Stunden. Am 27. November und 3. Dezember finden Modul 2 und 3 statt.  Modul 1: Wissenswertes über DemenzModul 2: Kommunikation – sprechen Sie demenzisch?Modul 3: Biographie – Erinnerungsarbeit sowie Entlastungsangebote Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich.  Für Informationen und Anmeldung: Pflegetrainerin Kerstin Rosenkranz, Tel.: 0172-100 4627.

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Städtisches Krankenhaus Kiel und Deutsche Herzstiftung am 14. November: Herzschwäche erkennen und behandeln

Oft müde? Leistungsabfall? Schnell außer Atem? Geschwollene Beine? Alles Anzeichen, die auf eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) hindeuten können. Die Erkrankung zählt mit rund 440.000 Klinikeinweisungen im Jahr zu den Herzerkrankungen mit den häufigsten vollstationären Krankenhausaufenthalten in Deutschland. Sie ist keine eigenständige Erkrankung, sondern in der Regel die Folge einer Vorerkrankung. Grund genug sich damit im Rahmen einer Patienteninfoveranstaltung am 14.11.,17.30 bis 19.00 Uhr, einmal genauer zu beschäftigen. Prof. Dr. Jörg Strotmann, Chefarzt der 1. Medizinische Klinik für Kardiologie, leitet diese kostenlose Veranstaltung mit seinem Oberärzteteam, die im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung im SKK Bildungszentrum, Hasseldieksdammer Weg 30, stattfindet. Bitte melden Sie sich hierzu an unter anmeldung@krankenhaus-kiel.de  Die Ursachen der Herzschwäche sind vielfältig. In rund zwei Dritteln der Fälle liegt eine koronare Herzkrankheit oder ein Herzinfarkt zugrunde. Langjähriger Bluthochdruck, der nicht oder nicht ausreichend behandelt wird, kann ebenfalls zu einer Herzschwäche führen. Weitere Ursachen einer Herzschwäche können unter anderem Diabetes, Herzrhythmusstörungen wie langjähriges Vorhofflimmern, Herzklappenerkrankungen sowie Herzmuskelentzündungen sein.  Die Herzschwäche beginnt meist unbemerkt und schleichend. Die ersten Symptome sind oft unspezifisch: Die Leistungsfähigkeit lässt nach, Betroffene sind schneller erschöpft, spüren Atemnot und müssen häufiger Pausen machen. Nicht selten werden diese Beschwerden von den Betroffenen als vorübergehende Erschöpfung oder Alterserscheinung abgetan. Das ist fatal, denn unbehandelt schreitet die Herzschwäche weiter fort, die Symptome nehmen zu. Zugleich ist sie mit hohem Leidensdruck verbunden. Wird eine Herzschwäche jedoch früh erkannt und behandelt, lässt sich der Krankheitsverlauf bremsen und die Lebensqualität lange erhalten. Wie das am besten gelingt – darüber wollen wir in dieser kostenlosen Veranstaltung informieren. Sie werden selbstverständlich auch die Gelegenheit haben, sich mit Ihren Fragen an uns zu wenden. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!Patienteninfoveranstaltung „Herzschwäche erkennen und behandeln“, 14. November, 17.30 -19.00 Uhr, SKK Bildungszentrum Hasseldieksdamer Weg 30, Anmeldung unter: anmeldung@krankenhaus-kiel.de

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Städtisches Krankenhaus Kiel freut sich über 10.000 Euro Spende der R.SH hilft helfen Stiftung zugunsten eines neuen Lungenfunktionsgerätes in der Kinderklinik

Dirk Klee, Vorstandsvorsitzender der R.SH hilft helfen-Stiftung, kam heute zur Freude von PD Dr. Tobias Ankermann, Chefarzt der Klinik- für Kinder- und Jugendmedizin, mit einem symbolischen 10.000 Euro Scheck ins Städtische Krankenhaus Kiel. Die Spende ist für ein neues Lungenfunktionsgerät, das in der Kinderklinik maßgeblich bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Mukoviszidose eingesetzt werden soll, einer angeborenen unheilbaren Stoffwechselerkrankung. Zudem kommt das Gerät bei der Behandlung von Kindern mit Erkrankungen der Atemwege und Lunge im Rahmen des kinderpneumologischen Schwerpunktes der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Städtischen Krankenhauses zum Einsatz.  „Wir sind den Entscheidern, insbesondere Dirk Klee, in der R.SH hilft helfen Stiftung unendlich dankbar, dass sie dieses so wichtige Vorhaben ohne Zögern unterstützt haben“, freut sich PD Dr. Ankermann. Das Städtische Krankenhaus ist Mukoviszidose-Zentrum für die Versorgung von Kindern und Erwachsenen mit dieser Erkrankung. Im gemeinsamen Gespräch, in dem es um die aktuellen Therapiemöglichkeiten bei Mukoviszidose ging, betonte Dirk Klee „Wir unterstützen mit unserer R.SH hilft helfen-Stiftung die Anschaffung eines dringend benötigten modernen Lungenfunktionsgeräts sehr gerne. Eine wichtige Investition, um die Behandlung besser und vielen Familien mit Kindern das Leben mit Mukoviszidose leichter zu machen.“ Maßgebliche Unterstützung kam bei der Antragstellung von Gerd Eißing, stellvertretender Bundesvorsitzender des Mukoviszidose e.V., der sich mit der Selbsthilfegruppe in Schleswig-Holstein ebenfalls für die Generierung von Spendengeldern zugunsten an Mukoviszidose Erkrankter engagiert. „Ich möchte mich im Namen der Betroffenen mit Mukoviszidose aus Schleswig Holstein ganz herzlich bei der R.SH hilft helfen Stiftung bedanken und hoffe, dass Sie uns weiterhin regional unterstützt“, wünscht sich Gerd Eißing.  Darüber hinaus gab es eine 4000 Euro Spende der Riever-Stiftung für das insgesamt ca. 40.000 Euro Gerät und weitere Kleinspenden. “Da noch ca. 20.000 Euro Spendengelder fehlen, freuen wir uns“, so Dr. Ankermann, „über weitere Unterstützung für dieses Gerät.“ Das Lungenfunktionsgerät ist bestellt und wird Ende des Jahres angeliefert. Das Städtische Krankenhaus freut sich über Unterstützung für das neue Lungenfunktionsgerät. Wer sich engagieren möchte, kann hier spenden:Städtisches Krankenhaus KielVerwendungszweck Kinderklinik Lungenfunktionsgerät MukoviszidoseFörde Sparkasse KielIBAN DE47 2105 01701400 2950 00

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